Stadtteilbienen in Ronhof

Leben mit den neuen Bewohnern

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Nach Aussage der neuen "Bienenbesitzer" "hängen die Bäume in diesem Jahr voll wie nie" und das ohne jegliche besondere Maßnahmen.

Auch die umliegenden Gemüsebauern z.B. mit Hokkaido-Kürbissen, Gurken, ... Blumen ... und Nachbarn profitieren erheblich von der Bienenleistung, da von den Bienen ein Bereich von bis zu 4 Kilometern im Radius rund um die Bienenstöcke beflogen wird, sofern sich nicht schon vorher eine Nahrungsquelle ergibt.

Mit Freude nehmen wir auch die Neugierde der Bewohner und deren 13-jähriger Tochter über das Leben im Bienenstock zur Kenntnis.

Ein neuer Blick auf die Natur öffnet sich, wenn die Bienen z.B. kurz vor einem Gewitter regelrecht in den Stock zurückstürmen, oder wenn sie von früh bis spät, ohne sich um die Bewohner, deren Grilfeste, Geburtstagsfeiern, oder Ähnliches zu kümmern, wie auf Flugautobahnen ihre Kreise ziehen und mit verschiedenfarbigem Pollen heimkommen.

Die Bienen lassen sich bei ihrer Arbeit beobachten, wenn man dies möchte.

Ganz automatisch folgen dann Fragen wie: Was blüht denn da derzeit mit blau-lila Pollen? Wo fliegen sie heute hin? Warum flogen sie vor einer Stunde kaum aus und nun herrscht auf einmal reger Flugbetrieb?

Falls trotz aller Verhinderungsmaßnahmen doch einmal ein Bienenschwarm ausziehen sollte, erleben die Bewohner ein Naturschauspiel mit besonderem Eindruck. Völlig ungefährlich, so dass wir uns dem Schwarm ohne jeglichen Schutzanzug nähern, worauf es uns so so manch ein Bewohner gleich tut, um das Treiben zu beobachten.

Die Honigernte ist natürlich das Highlight der Saison. Honig aus dem eigenen Garten und dessen Umgebung.

 

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